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Unser Programm: Stadtentwicklung

Wer die Stadt weiter entwickeln will, darf nicht an den Stadtgrenzen Halt machen, sondern muss die Nachbarn und die Nachbarschaft einbeziehen. Im Regionalplan auf deutscher Seite und im gerade entstehenden Richtplan des Kantons Thurgau werden die Grundlagen der Stadterweiterungen und der zu erhaltenden Landschaftsstrukturen fixiert. Der Flächennutzungsplan für Konstanz, Reichenau und Allensbach zeigt die Situation im Detail.

Unsere Ziele für die Entwicklung

Unsere Leitlinien für die weitere Entwicklung:
  • Behutsamer Umgang mit den ausgewiesenen Siedlungsflächen.
  • Schutz und Bewahrung der Natur, des Bodenseeufers und der ökologischen Schutzgebiete.
  • Planerische Sicherung von Freiflächen und Flächen für den Ausbau von Sport- und Bolzplätzen.
  • Verdichtung mit Augenmaß – Grünflächen in der Altstadt haben Seltenheitswert.
  • Festhalten am „Konstanzer Modell“: Bebauungspläne für neue Baugebiete werden erst umgesetzt, wenn 60% der Flächen im städtischen Besitz sind.
  • Sicherung der Grünzüge und Erhalt des Baumbestandes.

attraktivere Stadteingänge

Wenn der erste Eindruck der stärkste sein soll, kann man mit den Stadteingängen von Konstanz nicht zufrieden sein. Der Hauptzugang von Westen bietet vieles: Kläranlage, Flugplatz-Hüttenbau, nicht strukturierte Industriebereiche, architektonisch wenig ansprechende Einkaufszentren. Planerische Phantasie für attraktivere Stadteingänge ist hier dringend gefordert. Auch bei der nördlichen Auffahrt der Schänzlebrücke besteht Handlungsbedarf. Wir wollen hier einen Park-and-Ride-Platz mit einer guten Busanbindung; Schiffsanlegestelle und attraktive Grünflächen gehören ebenfalls dazu.

Zentrenkonzept steuert Einzelhandel

Ein wichtiger Teil der Konstanzer Stadtentwicklungsplanung ist das Zentrenkonzept, das die Entwicklung des Einzelhandels steuern und die Ansiedlung des Handels auf der grünen Wiese stoppen soll. Diese Steuerung ist auch wichtig, um Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf in Allmannsdorf, Wollmatingen und den Teilorten zu erhalten.

Entwicklungskonzept für Petershausen

Petershausen, der bevölkerungsreichste Teil von Konstanz, verändert sich derzeit massiv. Im neu entstehenden Wohngebiet Bahnhof Petershausen fehlen größere Spielflächen und notwendige Freiräume. Platz gibt es nördlich der Bahnlinie; hier muss die Detailplanung Lösungen finden. Über Einzelplanungen hinaus wollen wir ein Stadtteilentwicklungskonzept für Petershausen mit Schwerpunkten auf der Freiraum- und Grünplanung. Das Fußgängerleitsystem muss weiter entwickelt werden. Stehlen allein reichen nicht aus.

Hinterhausen und Horn: Grünzüge schützen

Im Musikerviertel besteht weiter erheblicher Druck auf die bestehende Bebauung. Verdichtungs- und Neubauwünsche gefährden den prägenden Baumbestand des Stadtteils. Der Bebauungsplan Hinterhausen zeigt auf, wie Grün und Strukturen erhalten werden können. Solche Planungen müssen fortgesetzt werden.

Wir begrüßen eine Erweiterung der Kliniken-Schmieder in Konstanz; Hockgraben und die intakte Grünverbindung müssen aber erhalten bleiben.

Druck gibt es auch beim stadtnahen Erholungsgebiet am Horn. Wir sind skeptisch, wenn uns die Rathausspitze fragwürdige Wellness-Hotels und Wohnresidenzen verkaufen will.

Entwicklung linksrheinisch: Altstadt mit Niederburg

Schwerpunkt der Stadtentwicklungsdiskussionen ist derzeit der linksrheinische Bereich. Verkehrsprobleme, fehlende Parkplätze und eine massive Verlagerung des Einzelhandels in Richtung südliche Altstadt verlangen neue Lösungen. Ein Parkhaus mit 500 Stellplätzen auf Klein-Venedig ist der falsche Weg. Die angedachte Verkehrsberuhigung im Bereich Bahnhofsplatz ist positiv. Lösungen für die dadurch entstehenden stärkeren Belastungen auf Laube und Rheinsteig fehlen.

Das Sanierungsgebiet Altstadt mit Niederburg soll diesen Stadtteil leichter erreichbar und attraktiver machen – als lebendiges, vorzeigbares Stück der Geschichte. Die vorgelegten Planungen – die Promenade am Seerhein und die Fußgängerbrücke durch den Rheintorturm – wurden mit Begeisterung aufgenommen. Am Willen der Stadtspitze zur entschlossenen Umsetzung darf man zweifeln. Hofhalde und Stephansplatz sind weitere umzugestaltende Bereiche.

Döbele: als Parkplatz zu schade!

Das Döbele ist uns als oberirdisch genutzter Parkplatz zu schade. Ein technisch fragwürdiges und architektonisch miserables provisorisches Parkhaus konnten wir verhindern. Eine gedeckte Tiefgarage für Kunden und Anwohner, darüber Wohnungen und ausreichende Freiflächen sind die Grundideen für ein überbautes Döbele, das zu einer wirklichen Entlastung der Bodanstraße und zur Erhöhung des innerstädtischen Wohnungsangebotes führt. Ein städtebaulicher Wettbewerb für das Döbele steht am Anfang der neuen Entwicklung.

Unsere Stadt – viele Möglichkeiten, viele Aufgaben, viele Chancen.

 
57 Stunden für den Wechsel live anschauen.

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