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Unser Programm: Arbeit und Wirtschaft

Hören Sie Frider Schindele zum Thema Arbeit und Wirtschaft:

Wir sind uns bewusst, was ein attraktiver Wirtschaftsstandort für unsere Bürgerinnen und Bürger bedeutet. Neben finanzieller Sicherheit und qualifizierten Arbeitsplätzen in Wohnortnähe hängen die Versorgung mit zukunftsfähigen Ausbildungsplätzen und die Finanzierung städtischer Aufgaben durch Steuern auch von der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit unserer Stadt ab. Konstanz und seine ortsansässige Wirtschaft sind wichtige Partner und unmittelbar aufeinander angewiesen.

Wirtschaftsraum mit Perspektive

Konstanz hatte das Glück gehabt, von den Auswüchsen der Industrialisierung im 19. Jahrhundert verschont zu bleiben. Dieser Tatsache verdanken wir eine intakte Landschaft. Auch das mittelalterliche Stadtbild blieb von den Zerstörungen des zweiten Weltkrieges verschont. Bestimmend in den letzten Jahrzehnten war die Textil- und Chemiebranche, zum Beispiel Stromeyer und Herosé. Durch die Globalisierung sind hier viele Arbeitsplätze in Konstanz verloren gegangen.

Auch in der Pharmabranche gibt es heute teilweise Veränderungen, die sich in Zukunft negativ auf den Stadthaushalt und die Arbeitsplätze niederschlagen können. Konstanz muss für Veränderungen gewappnet sein und zukunftsfähige Unternehmen fördern. Im Fokus der Förderung müssen dabei mittelständische Unternehmen und Branchen stehen, die mit der einmaligen Lage des Bodenseeraums korrespondieren. Besonders gute Chancen sehen wir in der Stärkung von Konstanz als Dienstleistungsanbieter, insbesondere durch Stärkung von Handel, Handwerk, Gastronomie und Bädern. Zusätzliches Potential sehen wir auch in den Bereichen Bildung, Forschung und Wissenschaft, Gesundheit, Fremdenverkehr, Kultur und Mobilität. Hier gibt es teilweise schon herausragende Angebote von privaten Unternehmen und städtischen und staatlichen Einrichtungen.

Arbeits- und Lebensraum mit hoher Qualität

Höchste Priorität legen wir auf die Pflege der bereits ansässigen Wirtschaft und den pfleglichen Umgang mit dem Lebensraum, denn Konstanz soll durch Lebensqualität punkten. Die SPD steht dabei für ein ganzheitliches Konstanz, das gleichzeitig Wohn- und Arbeitsraum ist. In diesem Zusammenhang kämpfen wir weiterhin für die Stärkung der Niederburg als ältestem und attraktivem Stadtteil und möchten auch die Nahversorgung in den Ortsteilen stärken. Die SPD verfolgt im Bereich der Wirtschaftsansiedlung ein Konzept der „guten Mischung“. Durch Ansiedlung weiterer unterschiedlicher insbesondere kleiner und mittelständischer Unternehmen kann die Stadt an Vielfalt und Arbeitsplätzen gewinnen. Doch auch die Stadt selbst muss mit gutem Beispiel voran gehen. Kommunale Betriebe müssen ihren Aus- und Weiterbildungsauftrag ernst nehmen. Das ist der Beitrag, den die Stadt zur beruflichen Zukunft junger Menschen leisten kann.

Universität und HTWG bringen jedes Jahr Hunderte Absolventen hervor, ein Potential, das wir für unsere Stadt gewinnen müssen. Die meisten verlassen die Stadt unmittelbar im Anschluss, weil sie in Konstanz keine Perspektive für sich sehen. Hier müssen wir handeln! Die Schaffung besserer Voraussetzungen für Existenzgründungen ist dabei eine Möglichkeit. Wichtig ist dabei auch die Schaffung von angemessenem Wohnraum für Absolventen der Hochschulen und für junge Familien.

Ein weiterer wesentlicher Faktor für die Konstanzer SPD sind Investitionen in Weiterbildung. Unser erklärtes Ziel ist es, die Aufstiegschancen der Bürgerinnen und Bürger durch zukunftsorientierte Weiterbildungsangebote zu verbessern und die beteiligten Akteure zu unterstützen.

Die SPD unterstützt den Bau und den Betrieb eines Konzert- und Kongresszentrums, wenn – und nur wenn – es durch ein zukunftsweisendes Verkehrskonzept erschlossen wird und hohe architektonische Ansprüche erfüllt.

Bereit für die Zukunft

Voraussetzung für ein florierendes Wirtschaftsleben ist eine intakte Infrastruktur. Die SPD setzt dabei auf eine verbesserte Erreichbarkeit der Stadt auf allen bestehenden Verkehrswegen (Schiene, Wasser, Straße) und setzt sich für eine verbesserte Parkraumsituation (Stichwort: Döbele und P&R-Plätze für Fremdenverkehr an der Neuen Rheinbrücke) und den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs ein.
Für Interessenten sind die Darstellungen von Entwicklungsflächen und die Ausweisung von bezahlbaren Gewerbeflächen wichtig. Vergessen dürfen wir auch nicht Angebote öffentlich geförderter und gemeinwohlorientierter Arbeit. Alle Bürgerinnen und Bürger müssen die Chancen auf gute Arbeit und die dazu notwendige Qualifikation erhalten.

Wir erwarten, dass die Stadt alle rechtlich zulässigen und wirtschaftlich vertretbaren Möglichkeiten ausschöpft, bei der Vergabe von Aufträgen lokale und regionale Anbieter zu fördern und auf Tarifbindung zu achten.

Die Stadt ist gehalten, die Position als Oberzentrum auch durch die Förderung der regionalen Zusammenarbeit, insbesondere mit den Nachbargemeinden, der anderen Seeseite und den Anrainerstädten in der Schweiz und Österreich zu stärken.

Darüber hinaus werden wir die Einrichtung eines städtischen W-Lan-Netzwerks an öffentlichen Plätzen und in öffentlichen Gebäuden forcieren. So kann die Stadt ihren Bürgerinnen und Bürgern, ebenso wie Besucherinnen und Besuchern aus aller Welt ein innovatives Angebot machen, das Lebens- und Arbeitsqualität erhöht.

Die Konstanzer SPD engagiert sich für eine starke Wirtschaft mit zukunftsfähigen Ausbildungs- und Arbeitsplätzen. Dabei möchten wir helfen, die vielfältigen Interessen unter einen Hut zu bringen. Dazu ist es allerdings notwendig, die Entscheidungshoheit in der Hand zu behalten. Dabei ist klar: Keine Privatisierung städtischer Grundversorgung.

 
57 Stunden für den Wechsel live anschauen.

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