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Unser Programm: Seniorinnen und Senioren

Konstanz ist ein beliebter Wohnsitz im Alter. Nicht nur hier alt gewordene BürgerInnen wohnen bei uns, auch viele andere wählen Konstanz als Altersruhesitz. Bis vor kurzem gab es für Pflegeheime Wartelisten. Dies hat sich unter anderem durch die Heimneubauten im Paradies, am Urisberg und am Salzberg geändert. Mangel besteht nach wie vor bei der richtigen Versorgung Demenzkranker. Das Projekt der Caritas in der Jungerhalde hat sich zerschlagen. In herkömmlichen Heimen wird zwar für körperliche Bedürfnisse gesorgt, geeignete Fördermöglichkeiten sind oft räumlich nicht umsetzbar.
Wir wollen für Konstanz ein Pflegeheim nach dem Prinzip der Hausgemeinschaft. Maximal 12 Personen leben dabei in Wohngruppen gemeinsam, jeder mit seinem privaten Bereich und der notwendigen Rückzugsmöglichkeit. Diese Appartements gruppieren sich um eine Wohnküche als Zentrum des gemeinsamen Lebens. Die häusliche Arbeit ist dezentral organisiert, Mithilfe der Bewohner ist gefordert - eben nicht nur Basteln und Singen,sondern aktive Teilnahme bei der Gestaltung des Alltags. Gekocht wird gemeinsam, ebenso der Tisch gedeckt oder die Wäsche erledigt. Tägliche Rituale geben Sicherheit und verhindern die Angst. Nicht das Ergebnis zählt, der Weg ist das Ziel.
Ambulante Dienste helfen den Alltag zu bewältigen, damit die Betroffenen möglichst lange in ihrer häuslichen Umgebung bleiben können. Aber viele alte Menschen leben allein, oft sind Angehörige nicht vor Ort. Das betreute Wohnen ist für viele keine adäquate Lösung.
Neue Wohnformen sind hier gefragt. Ein erstes Projekt, von einem Verein im Paradies organisiert und gebaut, bietet hier neue Möglichkeiten, konzipiert für alleinstehende Frauen, die im Alter gemeinsam und doch in eigenständigen Wohnungen leben wollen. Das Projekt bietet Gemeinschaftsräume, Geselligkeit und Zusammenleben. Wohnformen dieser Art sind eine Aufgabe auch für unsere WOBAK, die Reservierung der Grundstücke eine Aufgabe für unsere Stadt.
Auch im normalen städtischen Leben gilt es Verbesserungen umzusetzen, die alten oder Menschen mit Behinderung das Leben erleichtern. Genügend Ruhebänke im Bereich der Innenstadt oder am Seeuferweg, Bushaltestellen mit genügend Sitzmöglichkeiten und einer Beleuchtung der Fahrpläne, eine Pflasterung,die sich auch mit dem Rollator bewältigen lässt, Ampelphasen z.B. an der Laube, die es erlauben, die Straße während einer Grünphase zu überqueren. Die Liste ließe sich fortsetzen.
Der Altenhilfeplan muss regelmäßig fortgeschrieben werden, Stadtseniorenrat und Vertreter der Heime sind dabei zu beteiligen.
Politik für Seniorinnen und Senioren erschöpft sich keineswegs in fürsorgender Sozialpolitik. Vielmehr geht es darum, die aktive Teilnahme am Leben in der Stadt zu erhalten und zu fördern. Weiterbildungseinrichtungen, kulturelle wie sportliche Institutionen sind hier besonders gefragt.

 
57 Stunden für den Wechsel live anschauen.

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