Header-Bild

Unser Programm: Kultur

Kultur ist Bürgerrecht

Hören Sie Dr. Axel-Michael Unger zu unseren Positionen zur Kultur in Konstanz:

„Kultur ist Bürgerrecht“ ist eine alte wie aktuelle sozialdemokratische Auffassung. Und: Kultur braucht Freiheit. Das heißt auch: Freiheit von „kulturpolitischen Leitbildern“ oder wie immer Gängelbänder des Oberbürgermeisters oder seines Kulturdezernenten heißen mögen. Wir haben diese Leitbilder deshalb bekämpft und der Kultur auch die künstlerische und finanzielle Luft gesichert, die sie zum Leben braucht.

Wir halten an unseren Einrichtungen fest. Theater, Orchester, Museen und die Stadtbücherei haben neue Leitungen. Wir haben sie gewählt und sehen mit Freude die neuen Impulse und die Öffnung zu neuen und die Wiedergewinnung von alten Besucherkreisen.

Theater

Gegen den heftigen Widerstand der Verwaltung haben wir die Sanierung und den Ausbau der „Spiegelhalle“, der Spielstätte des Jungen Theaters in Konstanz, durchgesetzt. Für das Theater wurde 2008 nicht nur der von uns initiierte Budgetvertrag erneuert, sondern auch höhere Regelzuschüsse durchgesetzt, die auch den alles andere als üppigen Vergütungen der Schauspieler zu Gute kommen sollen. Großen Nachholbedarf hat das Theater nach wie vor bei Proberäumen, den Räumen für die Technik und den Lagerräumen.

Konzert- und Kongresshaus: Irrwege

Der Konzilsaal in allen Ehren: Die Philharmonie braucht einen neuen, einen richtigen und richtig guten Konzertsaal. Was sie nicht braucht: Einen riesigen Kongresssaal, in dem man auch mal konzertieren kann. Was sie auch nicht braucht: Einen Konzertsaal mit 1800 Plätzen, den sie niemals würde füllen können. Unser Forderung und die Einigung mit anderen Fraktionen auf einen Konzertsaal mit 1200 Plätzen ist ein Sieg für die Philharmonie – ebenso, dass jetzt auch, anders als in den letzten Plänen der Stadtverwaltung, ein zusätzlicher kleiner Konzertsaal im Funktionsprogramm enthalten ist.

Die Diskussion über den besten Standort für ein Konzert- und Kongresshaus ( KKH ) ist in Konstanz nie richtig geführt worden. Das hatte und hat zwei Folgen:
- Die Entscheidung für Klein-Venedig –von oben dekretiert statt im breiten Diskussionsprozess erarbeitet- ist bis heute umstritten.
- Früher denkbare andere und mehrheitsfähige Standorte stehen heute nicht mehr zur Verfügung.

Wer Ja zu einem KKH in Konstanz sagt, muss deshalb Ja zum Standort Klein-Venedig sagen, freilich kein Ja um jeden Preis. Die Attraktivität und der Freizeitwert von Klein-Venedig können durch ein KKH gesteigert werden, ein großer städtebaulich und architektonisch überzeugender Entwurf kann zu einem Anziehungs- und Treffpunkt für Konstanzer und Besucher werden.

Der von Stadtverwaltung und einer immer dünner werdenden Gemeinderatsmehrheit eingeschlagene Weg genügt diesen Forderungen nicht. Das seeseitig geplante 500-Stellplätze-Parkhaus ist ein städtebaulich und verkehrlicher Irrweg, der das ganze Gelände negativ beeinflusst und als Sealife- und Shopping-Parkhaus zusätzlichen Verkehr anzieht. Diesen Weg können und wollen wir nicht mitgehen. Wir fordern weiterhin, Klein-Venedig weitgehend autofrei zu halten.

Es bleibt auch unsere Forderung, dass die letztendliche Entscheidung über das KKH-Projekt auf Klein-Venedig von den Bürgerinnen und Bürgern getroffen wird. Der Bürgerentscheid muss, anders als dies die Mehrheit im Gemeinderat will, bald kommen, bevor noch weitere Hunderttausende von Euros für möglicherweise vergebliche Planungen ausgegeben werden.

Volkshochschule - wichtig zur Weiterbildung

Die Volkshochschule ist die wichtigste Weiterbildungseinrichtung, die wir haben; keine andere Bildungsinstitution spricht so breite Bevölkerungskreise an. Ihre von uns geforderte und geförderte (Wieder-) Ansiedlung in der Altstadt war und ist eine vortreffliche Entscheidung.

Rosgartenmuseum neu ausrichten

Beim Rosgartenmuseum haben wir uns erfolgreich dafür eingesetzt, neben der erhaltenswerten kunstgeschichtlichen auch die stadt- und regionalgeschichtlichen Akzentuierungen weiter auszubauen. Die Neuausrichtung des Museums darf nicht in den (beachtlichen) Anfängen stecken bleiben.

größere Ausstrahlung der Stadtbücherei

Die Stadtbücherei ist eine beliebte und hoch frequentierte Einrichtung. Wir sind uns sicher, dass sie noch mehr ausstrahlen und ähnlich der Volkshochschule eine noch wichtigere nach- und außerschulische Bildungseinrichtung werden kann.

Freie Kultur

Unser Kulturbegriff beschränkt sich nicht auf die eigenen Kultureinrichtungen unserer Stadt. Wer den Anspruch auf den Status als kulturelles Oberzentrum erhebt, braucht eine lebendige und freie Kulturszene. Freie Kultur lebt jedoch nicht nur vom eigenen Engagement, mit dem auch immer ein finanzielles und organisatorisches Risiko verbunden ist. Freie Kultur bedarf der städtischen Förderung. Die im Haushalt veranschlagte Projektförderung der freien Kultur findet weiter unsere Unterstützung.
Freie Kultur findet aber auch – in Einrichtungen statt, denn technische und personelle Umsetzung kreativer Ideen benötigen im hohen Maße professionelles Umfeld. Mit Einrichtungen wie dem Kulturladen, dem Zebra-Kino oder dem K 9 bestehen Angebote, die mehr Freiraum für freie Kultur in Konstanz bedeuten. Wir sind uns bewusst, dass Konstanz Lebensmittelpunkt junger Menschen ist, deren Ansprüche nicht vollständig vom städtischen Angebot befriedigt werden können. Der Anteil der jüngeren Menschen in Konstanz ist größer als anderswo – die Förderung von Einrichtungen vergleichsweise eher geringer.

kulturelle Vereinigungen

Ist die freie Kultur für junge Menschen auch von besonderer Bedeutung, so ist sie keineswegs nur die Kultur junger Menschen. Auch die zahlreichen musikalischen und kulturellen Vereinigungen in unserer Stadt zählen wir insofern dazu. Sie sind es, die einen Großteil der Vielfalt unseres kulturellen Angebots tragen. Dieses freiwillige Engagement wollen wir politisch anerkennen und finanziell unterstützen. Allen Schwierigkeiten zum Trotz wollen wir bei ihrer Förderung die Ehrenamtlichkeit stärken und bewahren.

Wer U- und Popmusikveranstaltungen schätzt, findet in den Nachbarstädten der näheren und weiteren Umgebung oft interessantere Angebote als in Konstanz. Die städtische Kulturverwaltung hat hier einen Nachholbedarf.

Kunst im öffentlichen Raum

Die rote Laterne unter vergleichbaren Städten trägt Konstanz bei der bildenden Kunst. Die Brunnenschale vor dem Münster - verschwunden, Imperia, Rumpf- und Lenk-Brunnen, Grützke-Relief am Bürgersaal – das ist's auch schon und das schon seit langem. Wir haben erreicht, dass im Jahr 2010 50 000 € für Kunst im öffentlichen Raum zur Verfügung stehen. Das ist ein Anfang, mehr nicht. Wir bleiben dran.

 
57 Stunden für den Wechsel live anschauen.

test

 

lorem ipsum

Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum.

 

test

Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum.